Serverhousing - Wer kann profitieren?
Wer kann von Serverhousing profitieren?

Das Auslagern von firmeneigener IT-Infrastruktur an externe Dienstleister ist natürlich immer mit Risiken verbunden. Doch sollten Sie deshalb vom Serverhousing Abstand nehmen? Wir zeigen Ihnen, worin die Gefahren von Serverhousing liegen und wie alternative Lösungen aussehen können.

Serverhousing - Wo liegt der Unterschied zur Colocation?

Der Begriff “Serverhousing” wird oft als Synonym für Colocation verwendet. Dabei ist das nicht ganz richtig, auch wenn sich Serverhousing und Colocation ähneln, gibt es dennoch einen wichtigen Unterschied.

Gemeinsamkeiten

Beide Methoden haben das Ziel, firmeneigene IT-Infrastruktur an einen Drittanbieter (Internet Service Provider) auszulagern. Dieser stellt nicht nur die Räumlichkeiten eines Rechenzentrums zur Verfügung, sondern vermietet dort ebenfalls die Racks für die IT-Hardware. Auch weitere Aufgaben wie die Stromversorgung, die Kühlung, physische Sicherheitsmaßnahmen und die Netzwerkanbindung werden vom Serverhousing-Anbieter übernommen.

Unterschiede

Bei der Colocation werden streng voneinander abgetrennte Abteile oder sogar ganze Racks an einzelne Firmen vermietet. Anbieter von Serverhousing hingegen trennen die Hardware verschiedener Kunden jedoch nicht derart bestimmt. Es kann durchaus sein, dass die Hardware mehrerer Kunden in einem einzigen Rack untergebracht ist.

Worin die Gefahren liegen

Die Vorteile von Serverhousing sind im Prinzip mit denen von Colocation gleichzusetzen:

  • Kein Betrieb eines eigenen Rechenzentrums notwendig
  • Flexibilität durch einfache Skalierbarkeit
  • Ausfallsicherheit durch redundante Systeme
  • Kostenvorteile durch das Mieten von Racks

Aus Gründen wie diesen entscheiden sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen für das Serverhousing. Dennoch gibt es eine Reihe an Risiken, die nicht gleich auf den ersten Blick ersichtlich sind. Sie gelten generell für die Auslagerung der eigenen IT-Technik zu Drittanbietern.

Rechenzentrum Kosten

Risiken von Serverhousing

01
Kontrollverlust
Der Verlust der Kontrolle über die eigene Server-Hardware und die Abhängigkeit von einem Dienstleister sind ein bedeutendes Problem. Wenn es etwa bei technischen Problemen im Rechenzentrum zu Störungen im Betrieb kommt, können Sie selbst nicht darauf reagieren. Eigene Wartungsarbeiten können sich zudem durch den eingeschränkten Zugang zur Hardware ungewollt in die Länge ziehen.
02
Möglichkeiten
Es besteht die Möglichkeit, dass Vertragsklauseln und Kosten unvorhergesehen erscheinen und die Möglichkeiten der eigenen IT-Infrastruktur begrenzen. Die geografische Position des Rechenzentrums kann ebenfalls eine Rolle spielen, wenn es zu komplexen Berechnungen kommt. Durch die langen Datenwege können auch diese massiv ausgebremst werden.
03
Datensicherheit
Da mehrere Kunden dieselbe Einrichtung nutzen können, kann die Datensicherheit gefährdet sein. Beim Serverhousing kann das Risiko noch deutlich größer als bei der Colocation ausfallen, weil sich mehrere Kunden einen Rack teilen. Die Server und IT-Hardware mehrerer Kunden nutzen oft den gleichen Netzwerkzugang und sind deshalb nicht klar voneinander getrennt. Auch das ist ein hohes Sicherheitsrisiko.
Expertentipp

Wer sich doch für das Serverhousing entscheidet, sollte darauf aufpassen, dass der Dienstleister einen Remote Hands Service anbietet. Es handelt sich hier um eine Form der Fernwartung. Sie können sich kurzfristig auf ein Team Ihres Dienstleisters berufen, sollten Arbeiten oder Updates an Ihrer IT-Hardware zeitnah vorgenommen werden müssen.

Serverhousing -
in einer Minute auf den Punkt gebracht
Serverhousing

Serverhousing ermöglicht es Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur an externe Dienstleister auszulagern. Im Unterschied zur strikten Trennung von Racks in Colocation können beim Serverhousing Hardware von verschiedenen Kunden gemeinsam genutzt werden. Vorteile umfassen Verzicht auf den Betrieb eines eigenen Rechenzentrums, Flexibilität, Ausfallsicherheit und Kosteneinsparungen. Allerdings birgt Serverhousing Risiken wie Kontrollverlust, Sicherheitsbedenken und potenzielle Einschränkungen durch Vertragsklauseln. Diese Lösung ist besonders für kleine Unternehmen attraktiv, die den Bau und Betrieb eines eigenen Rechenzentrums nicht stemmen können. Cadolto Datacenter bietet individuelle IT-Infrastrukturlösungen und unterstützt Unternehmen bei der Auswahl passender Optionen.

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Für wen lohnt sich Serverhousing?

Serverhousing eignet sich für kleine Unternehmen, die sich den Bau und Betrieb eines eigenständigen Rechenzentrums nicht leisten können. Wachsende Unternehmen und Startups setzen daher häufig auf die Auslagerung eigener IT-Komponenten.

Diese Lösung kann aber großen und mittelständischen Unternehmen nicht helfen, die stabile Netzwerkverbindungen, hohe Sicherheitsstandards und eine permanente Verfügbarkeit ihrer IT-Infrastruktur benötigen. Die Risiken von Serverhousing liegen hier sehr hoch. Selbst die Zusammenarbeit mit Colocation-Anbietern sollte gut überdacht sein, obwohl diese Form der Hardware-Auslagerung höhere Sicherheitsstandards bietet.

Gerade jetzt, wo der Klimaschutz mit Energieeffizienzgesetz noch einmal gefördert wird, kann die Modernisierung eines bestehenden Rechenzentrums oder der Neubau teuer werden. Egal, wie groß das Unternehmen letztendlich ist, hier braucht es jetzt eine moderne Technik, die etwa mit sehr guten PUE-Werten arbeitet.

Wer an den Aus- oder Neubau eines Rechenzentrums denkt, muss durch das Energieeffizienzgesetz viele gesetzliche Vorgaben erfüllen. Datacenter von Cadolo können je nach Modell sogar einen PUE-Wert unterhalb von bis zu 1,05 aufweisen. Damit

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Exkurs: Was schreibt das Energieeffizienzgesetz vor?

Das Energieeffizienzgesetz wurde im September 2023 vom Deutschen Bundestag beschlossen. Für die Betreiber von Rechenzentren schreibt es vor, dass Abwärme genutzt wird und bereits 2027 der Betrieb zu 100 Prozent mit regenerativen Energien erfolgen muss. Ab Juli 2026 dürfen neu in Betrieb genommene Rechenzentren einen PUE-Wert von 1,3 nicht überschreiten. Gleiches gilt für alle bestehenden Rechenzentren in Deutschland ab 2030.

Welche Alternative zum Serverhousing?

Gerade kleine Unternehmen können mit dem Serverhousing Kosten sparen, da es meist günstiger als ein Colocation-Angebot ist. Mittelständische und große Unternehmen sollten jedoch auf beides verzichten und ein eigenes Rechenzentrum bzw. Serverhoming betreiben.

Die größten Probleme beim Betrieb eines eigenen Rechenzentrums sind der Bau und die laufende Finanzierung. Oft lassen sich die Kapazitäten herkömmlicher Rechenzentren nicht ausgiebig nutzen, um die eigene IT-Infrastruktur wirtschaftlich zu betreiben. Viel physischer Raum bleibt ungenutzt, verursacht aber unnötige Kosten.

Modulbauweise als passende Lösung

Cadolto Datacenter hat mit der Modulbauweise die passende Lösung für dieses Problem entwickelt. Unsere Hightech-Datacenter lassen sich mit Blick auf Ihr Serverhoming exakt skalieren. Steigen die Anforderungen für Ihre IT-Infrastruktur? Dann wird Ihr betriebseigenes Datacenter einfach um ein weiteres Modul erweitert, das ganz Ihren Ansprüchen entspricht.

Jedes Modul ist mit der notwendigen professionellen Infrastruktur für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und Kühlung ausgerüstet und trägt sicherheitstechnische Maßnahmen. Auch die redundante Anbindung an das Netzwerk ist gegeben. Sie können die Erweiterung einfach, schnell und kostengünstig vornehmen, ohne den laufenden Betrieb und die hohe Verfügbarkeit Ihrer IT-Technik einzuschränken.

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